Viele Kleinbauernfamilien in Kenia sind zunehmend von den Folgen des Klimawandels betroffen. Unregelmässige Niederschläge und wiederkehrende Dürren sowie degradierte Böden gefährden Ernten und Ernährungssicherheit. Die Kolping Organization of Kenya begleitet Bauernfamilien vor Ort mit praxisnahen Schulungen zu klimaangepassten Anbaumethoden und mit individueller Beratung. Ein geländegängiger Pick-up ermöglicht es, auch abgelegene Dörfer zuverlässig zu erreichen und die Projektarbeit wirksam umzusetzen.
Kenia zählt zu den wirtschaftlich stärkeren Ländern Ostafrikas. Dennoch leben bis zu 45 Prozent der ländlichen Bevölkerung in Armut. Viele Kleinbauernfamilien bewirtschaften kleine Parzellen zur Selbstversorgung und verfügen nur über geringe Einkommensmöglichkeiten. Die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen ihre Situation zusätzlich: Unregelmässige Niederschläge, lange Trockenperioden und wiederkehrende Dürren führen regelmässig zu Ernteausfällen und beeinträchtigen die Ernährungssicherheit.
Die Kolping Organization of Kenya (KOK) setzt sich seit 1978 für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung benachteiligter Bevölkerungsgruppen ein. Als Mitglied von Kolping International arbeitet sie mit lokalen Kolping-Gruppen in verschiedenen Regionen Kenias zusammen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft sowie der Stärkung von Einkommen und Selbsthilfe. Unter anderem unterstützt KOK rund 3'000 Kleinbauern und ihre Familien dabei, ihre landwirtschaftliche Produktion widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu gestalten. Die Bauernfamilien erhalten praxisnahe Schulungen zu klimaangepassten Anbaumethoden, regenerativer Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft und nachhaltigem Wassermanagement. Ergänzend werden die Familien bei der Tierhaltung, im Finanzmanagement sowie beim Aufbau von Spar- und Selbsthilfegruppen begleitet.
Die Projektgebiete liegen weit verstreut und sind teilweise nur über unbefestigte Strassen erreichbar. Der vorhandene Personenwagen mit über 350'000 gefahrenen Kilometern ist den Anforderungen der regelmässigen Feldeinsätze nicht gewachsen. Mit einem geländegängigen Pick-up können die Mitarbeitenden auch während der Regenzeit zuverlässig Schulungen durchführen, Demonstrationsmaterial transportieren und die Bauernfamilien kontinuierlich begleiten.
Ein neues Geländefahrzeug trägt entscheidend dazu bei, die physische Präsenz der KOK im Feld zu verstärken und so die Projektaktivitäten in den abgelegenen Gemeinden wirksam und langfristig sicherzustellen.
Schulungen vor Ort, Materialtransporte, kontinuierliche Begleitung
Direkt profitieren 3'000 Kleinbauernfamilien; indirekt werden mehrere Tausend weitere Menschen erreicht.
Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Situation der Kleinbauernfamilien verbessern sich nachhaltig und sichern ihre Lebensgrundlagen langfristig.
Kolping Organization of Kenya (KOK); www.kolpingke.org
KE-26-0024
Projektverantwortung:
Peter Ganther
miva | Postfach | 9501 Wil
Tel. 071 912 1555 | info@miva.ch
CH58 0900 0000 9080 0000 0