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Projekte

Kamerun: Humanitäre Hilfe und Einkommen für verletzliche Menschen in Krisengebieten

Bewaffnete Konflikte, Fluchtbewegungen und klimabedingte Extrem­ereignisse verschärfen in mehreren Regionen Kameruns die humanitäre Lage. Besonders betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen in ab­gelegenen Gebieten, die kaum Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bil­dung oder sauberem Wasser haben. Die kamerunische NGO Humanita­rian Response Actions (HURAC) unterstützt diese Bevölkerungsgrup­pen im Rahmen von umfangreichen humanitären Programmen. Für den sicheren Zugang zu den schwer erreichbaren Einsatzgebieten benötigt die Organisation dringend ein eigenes Geländefahrzeug.

Kamerun zählt rund 30 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und ist gleichzeitig von mehreren humanitären Krisen betroffen. Bewaffnete Konflikte in den anglophonen Regionen North West und South West, die Gewalt der Boko Haram im Extrême-Nord, Fluchtbewegungen aus der Zentralafrikani­schen Republik sowie die Folgen des Klimawandels belasten die Bevölke­rung. Rund 2,9 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders schwierig ist die Situation in abgelegenen, schwer zugänglichen ländlichen Gebieten.

Die kamerunische Nichtregierungsorganisation Humanitarian Response Actions (HURAC) in Bafoussam unterstützt besonders verletzliche Bevölke­rungsgruppen in Krisengebieten. Seit ihrer Gründung verbindet sie humani­täre Soforthilfe mit langfristigen Entwicklungsansätzen und setzt sich für den Schutz gefährdeter Menschen, Gesundheitsversorgung, Bildung, Wasser- und Sanitärversorgung, Ernährungssicherheit sowie die wirtschaftliche Stär­kung benachteiligter Bevölkerungsgruppen ein. HURAC arbeitet dabei eng mit lokalen Behörden und internationalen humanitären Partnern zusammen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit sind mobile Einsätze in schwer zugänglichen Dörfern und Krisengebieten. Für diese Einsätze benötigt HURAC dringend ein eigenes geländegängiges Fahrzeug. Die Organisation musste bisher Fahrzeuge mieten oder auf wenig geeignete Transportmöglichkeiten zurück­greifen. Dies verursacht hohe Kosten und erschwert eine verlässliche Ein­satzplanung. Mit einem Geländefahrzeug können Mitarbeitende, Hilfsgüter und Material auch abgelegene Gemeinden erreichen und die Programme in den Bereichen Schutz, Gesundheit, Bildung, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Ernährungssicherheit regelmässig begleiten.

Mit einem eigenen Fahrzeug kann HURAC flexibler auf humanitäre Notlagen reagieren, entlegene Gemein­den zuverlässiger erreichen und die Qualität sowie Kontinuität ihrer Programme nachhaltig verbessern. Gleichzeitig wer­den die Abhängigkeit von Mietfahrzeugen reduziert und die verfügbaren Pro­jektmittel effizi­enter für die Unterstützung der betroffenen Bevölkerung einge­setzt.

Land
Kamerun
Ort
Région de l’Ouest, Bafoussam
Themengebiet
Frauen, Einkommen, Gesundheit, Humanitäre Hilfe
Projekttyp
Personen-/Geländewagen

Projektpartner

Humanitarian Response Actions (HURAC) - www.hurac.org     

Begünstigte

Direkte Begünstigte sind Binnen­vertriebene und Geflüchtete, vul­nerable Aufnahmegemeinschaften, Frauen und Mädchen, Kinder und Jugendliche, Mbororo-Gemein­schaften sowie Menschen mit Be­hinderungen, ins­gesamt rund 900’000 Menschen pro Jahr.

Erwartete Wirkung

Die Lebensbedingungen beson­ders verletzlicher Bevölkerungs­gruppen sind verbessert, lokale Gemein­schaften in ihrer Resilienz und ihrem sozialen Zusammenhalt nachhaltig gestärkt.

Projektnummer

CM-26-0018

Kontakt

Projektverantwortung:
Peter Ganther

miva | Postfach | 9501 Wil
Tel. 071 912 1555 | info@miva.ch
CH58 0900 0000 9080 0000 0

Eigenleistung
12'300 CHF
Mittelbedarf
31'600 CHF
offener Spendenbetrag
CHF