AFIRD setzt sich in Uganda seit vielen Jahren dafür ein, die Ernährungssituation zu verbessern und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Mit dem miva-Fahrzeug, das 2022 in Betrieb genommen wurde, konnten die Mitarbeitenden ihr Permakultur-Programm stark ausweiten. Heute erreicht die Organisation nicht nur Schulen und Kleinbauern in Wakiso, sondern auch entlegene Regionen in Mpigi und Mukono – selbst bei schwierigen Strassenverhältnissen.
Seitdem hat sich die Zahl der direkt Begünstigten von rund 650 auf 5’800 Menschen verneunfacht. In Kursen zu nachhaltiger Landwirtschaft, Kompostierung, Saatgutgewinnung und Abfallnutzung lernen Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Kleinbäuer:innen, wie sie mit einfachen Mitteln ihre Lebensgrundlage verbessern können.
Eine von ihnen ist Namwebe Pross: «Ich bin als Kind nur wenig zur Schule gegangen, aber durch die Schulungen von AFIRD habe ich gelernt, wie man Setzlinge zieht und sogar veredelt – und wie ich mit diesem Wissen ein eigenes Geschäft aufbaue. Heute kann ich meine Familie versorgen. Ich bin wirklich stolz auf das, was ich erreicht habe.“»
Seit das Fahrzeug im Einsatz ist, konnten viele weitere Menschen wie Namwebe erreicht werden – und sich mit dem vermittelten Wissen nachhaltig ein eigenes Einkommen aufbauen.